p
p

 From Styria into the world…

Steirische Humantechnologie wird zum Global Player | Print |
There are no translations available


Presseinformation des Landes Steiermark

Die Humantechnologie gehört mit rund 10.000 Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr zu den dynamischsten Stärkefeldern der steirischen Wirtschaft. Der Humantechnologie-Cluster zählt inzwischen 78 Mitgliedsunternehmen und die Steiermark hat sich international als hochentwickelter Humantechnologie-Standort etabliert. Mit dem Besuch einer steirischen Delegation unter der Führung von Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann beim „World Meeting on Pharmaceutics, Biopharmaceutics und Pharmaceutical Technology (PBP)“ in Istanbul intensiviert der Cluster seine Internationalisierungsbestrebungen. An der Reise werden Unternehmen wie die Anton Paar GmbH, die Zeta Biopharma GmbH, die VTU Engineering GmbH, die RCPE GmbH oder die M&R Automation GmbH teilnehmen.

„Die Humantechnologie ist ein Leitthema in der Wirtschaftsstrategie Steiermark 2020. Mit dem Besuch des PBP-World Meeting wollen wir heimische Unternehmen bei der Erschließung des aufstrebenden türkischen Pharmamarktes unterstützen und Kontakte zu den wesentlichen Playern der weltweiten Branche knüpfen“, betont Landesrat Buchmann. Das PBP-World Meeting ist die wichtigste Veranstaltung der globalen Pharmabranche und findet alle zwei Jahre statt. Bei der achten Auflage zwischen 19. und 22. März 2012 ist Istanbul Schauplatz für das Treffen von rund 1.500 Vertretern aus der ganzen Welt.

 

Delegationsreise Türkei 1   Delegationsreise Türkei 2

 

Mit einem Wirtschaftswachstum von 8,9 Prozent im Jahr 2010 zählt die Türkei weltweit zu den dynamischsten Wachstumsmärkten. Die Steiermark hat 2010 Waren im Wert von 137 Mio. Euro in die Türkei exportiert und Waren im Wert von 60 Mio. Euro importiert. Die Gesellschafter des Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) – das Wirtschaftsressort, die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung – haben die Türkei daher im Jahr 2011 zur „Fokusregion“ bestimmt. Im Rahmen des dreijährigen Fokusprogrammes unterstützt das ICS steirische Unternehmen bei der Markterschließung. Eine steirische Wirtschaftsdelegation hat bereits im Oktober 2011 in den Regionen Bursa und Istanbul die Geschäftsbeziehungen zu türkischen Partnern intensiviert. „Die Steiermark erwirtschaftet die Hälfte ihrer Wertschöpfung von rund 35 Milliarden Euro pro Jahr im Ausland und jeder zweite Arbeitsplatz ist direkt vom Exporterfolg heimischer Unternehmen abhängig. Mit dem Besuch des World Meeting on Pharmaceutics, Biopharmaceutics und Pharmaceutical Technology wollen wir heimischen Unternehmen helfen, die Exporte in der Pharmabranche zu steigern“, so Buchmann.

Die Pharmaindustrie zählt weltweit zu den besonders boomenden Wirtschaftssektoren. Das globale Marktvolumen beträgt derzeit rund 660 Milliarden Euro, bis 2020 rechnen Experten mit einem Anstieg auf etwa 980 Milliarden Euro. Motor dieses Wachstums ist neben Brasilien, China, Russland, Indien und Mexiko auch die Türkei. Mit einem Jahresumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro ist die Türkei der sechstgrößte Markt für Arzneimittel in Europa, die jährlichen Wachstumsraten liegen im zweistelligen Bereich. Der türkische Pharmamarkt ist traditionell von einer starken Importabhängigkeit geprägt und bietet damit auch für steirische Unternehmen große Chancen. Vor diesem Hintergrund hat der steirische Humantechnologie-Cluster gemeinsam mit dem ICS die Standortreise geplant.

„Die Steiermark ist im Bereich der Pharmazeutischen Verfahrens-, Prozess- und Produktionstechnologie mit innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen rund um das Kompetenzzentrum RCPE (Research Center Pharmaceutical Engineering) sehr erfolgreich. Gerade auf wachsenden Märkten wie der Türkei besteht damit noch erhebliches Potenzial für einen Markteintritt steirischer Unternehmen“, so Buchmann.

Das Internationalisierungscenter startete 2011 das Fokusprogramm Türkei. Das bestehende Interesse der Firmen zeigt, dass damit der Puls der Zeit getroffen wurde und neben dem wichtigsten Zweig der Steiermark, der Automobilindustrie, auch nachhaltige Schwerpunkte in anderen Bereichen gesetzt werden können.

Das international besetzte Pharmameeting in Istanbul ist ein guter Anknüpfungspunkt für die Vernetzung der steirischen Pharmaindustrie weltweit, Top-Firmen tauschen sich zu den neuesten Entwicklungen im Bereich der Pharmaindustrie aus.

 

Delegationsreise Türkei 3   Delegationsreise Türkei 4

 

Auch im Rahmen des Schwerpunktprogramms Great Lakes, das seitens des Internationalisierungscenters Steiermark 2012 gestartet wurde, wird vermehrt Augenmerk auf eine breite Balance beim Markteintritt gelegt. Unter anderem werden Marktchancen in den Bereichen Erneuerbare Energien, Humantechnologie, Maschinen- und Anlagenbau sowie Automotive für steirische Firmen aufgezeigt, so Claus Tüchler, Geschäftsführer 

Die Gesundheitswirtschaft bleibt einer der großen Wachstumsmärkte der Zukunft. Mit drei „strategischen Korridoren“ haben wir uns intelligent spezialisiert: In „Pharmazeutischer Verfahrens-, Prozess- und Produktionstechnologie“, „Biomedizinischer Sensortechnologie & Biomechanik“ sowie bei „Biobanking & Biomarkertechnologie“ sind die steirischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen weltweit führend.

Ich lade alle interessierten Unternehmen und Forschergruppen ein, sich einzuklinken in spannende Projekte – oder selbst Themen vorzuschlagen und daraus Kooperationen zu entwickeln. Die Forschungs- und Entwicklungsperspektive der Zukunft ist immer international, verankert allerdings in innovativen regionalen Standorten. Robert Gfrerer, Human.technology Styria GmbH


>> Fotostrecke auf humantechnology.at...


Pressemeldungen:

  >> Kleine Zeitung, 21.03.2012
  >> Kronen Zeitung, 21.03.2012 
  >> Kleine Zeitung, 22.03.2012
  >> Kronen Zeitung, 22.03.2012  
  >> Kronen Zeitung, 23.03.2012 
  >> Steirische Wirtschaft, 23.03.2012 
  >> steiermark.orf.at, 24.03.2012 


Bericht in Steiermark Heute, 23.03.2012:


 
DeutschEnglish

 

 

 

Search

 

strich.gif

 

 

Newsletter




E-mail


 

 

weltwartet_e.jpg